Die Kutterklasse ZK 10 unterscheidet zwei Arten von Kuttern. Zum einen den Holzkutter Z10, hergestellt in der Yachtwerft Berlin, und zum andern den Plastikkutter K10, der in der Schiffswerft Rechlin entwickelt und gebaut wurde.
Die Abmessungen und Segelflächen beider Typen sind identisch und werden durch die Klassenvorschrift Kutter ZK 10 des DSSV geregelt. Beide Kuttertypen dienen seither zur seemännischen Ausbildung von Jugendlichen und sind sehr variabel einsetzbar.
Der ZK10 wird als Ruderkutter ohne Masten und Takelage oder als reiner Segelkutter verwendet. Durch seinen stabilen Aufbau ist er für den Einsatz auf Binnengewässern, Bodden, Haffs, küstennahen Gewässern und Seewasserstraßen auch bei rauen Witterungsverhältnissen geeignet. Er ist mit mehreren Auftriebskörpern ausgestattet und gilt aus diesem Grunde als unsinkbar.
Entsprechend seines Aufbaus und je nach Ausrüstung bzw. Ausstattung (mit einem Außenbordmotor) ist der Kutter ein ideales Boot für Wandersegler. Zur Unterbringung von Ausrüstungsmaterial bei längeren Wanderfahrten verfügt der Kutter über eine Reihe von abschließbaren Stauräumen.
Aber nicht nur für Wandersegler sondern auch bei Segelregatten wird dieses Boot sehr gerne eingesetzt. Zu den jährlichen Segelhighlights des Marineclub Gotha e.V. zählt ohne Frage die Kieler Woche, an der wir in der Regel mit mehreren Booten teilnehmen.
(Informationen aus Broschüre Seemannschaft Bootsdienst Teil 1) |